Anästhesie -
Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin
Die Anästhesie ist aus dem heutigen Klinikalltag ein nicht mehr wegzudenken-
des “Schnittstellenfach”, bestehend aus
den vier Säulen:
Anästhesie
Intensivmedizin
Schmerztherapie
Notfallmedizin.
Anästhesie
In der Anästhesie erstreckt sich das Aufgabengebiet rund um eine bevorstehende Operation auf die Prämedikation, d.h. Aufklärungsgespräch vor der Narkose und eine optimale Vorbereitung für die Operation, die Betreuung während der gesamten Operation durch engmaschige Überwachung aller Vitalparameter mit modernsten Geräten, sowie die Betreuung und Behandlung nach dem Eingriff.
Jährlich führen wir ca. 2.200 Operationen mit Narkose durch, wobei ca. 15 % in Regionalanästhesie (Teilnarkose) stattfinden.
Intensivmedizin
Unsere Intensivstation wird von der Anästhesie ärztlich geleitet und verfügt über vier interdisziplinäre Plätze. Neben der Versorgung schwerkranker Patienten nach einer Operation werden auch Patienten aus anderen Fachgebieten speziell bei Atemnotproblemen behandelt (drei modernste Beatmungsgeräte vor Ort).
Schmerztherapie
Vor allem bei der Visite nach einer Operation achtet die Anästhesie auf eine ausreichende Schmerztherapie mit dem Ziel einer größtmöglichen Schmerzfreiheit.
Zudem können auch Patienten mit chronischen Schmerzen je nach Befund schmerztherapeutisch nach Terminvereinbarung individuell behandelt werden.
Notfallmedizin
Die Fachärzte der Anästhesie nehmen alle regelmäßig am Notarztwesen teil und besitzen die Zusatzbezeichnung “Fachkunde Notfallmedizin”. Sie organisieren die teilnehmenden Notärzte und sorgen für eine regelmäßige Weiterbildung der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte.
Auch innerklinisch ist die Anästhesieabteilung bei Reanimationen regelmäßig der erste Ansprechpartner.
Geburtshilfe
Nahezu die Hälfte aller werdenden Mütter bekommt zur deutlichen Minderung des Wehenschmerzes einen Periduralkatheter angelegt. Bei längerem Geburtsverlauf bieten wir den Gebärenden die Möglichkeit über eine “patientenkontrollierte” spezielle Schmerzpumpe selbst Schmerzmittel nachzugeben.
Falls ein Kaiserschnitt nötig ist, führen wir diesen nahezu immer in Regionalanästhesie (Teilnarkose) durch, da zum einen die kindliche Narkosemittelbelastung minimal ist und die Mütter ihr Kind bald nach Entbindung in die Arme nehmen können. Die werdenden Väter dürfen auch gerne mit in den Operationssaal kommen.
Erwähnenswert ist, dass die Anästhesieabteilung des Krankenhauses Mainburg die Technik der fiberoptischen Bronchoskopie (Atemwegsspiegelung) auch diagnostisch anwendet.
|