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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen
 


Allgemein- und Unfallchirurgie

Die chirurgische Abteilung des Krankenhauses Mainburg deckt ein sehr breites
Spektrum der Chirurgie ab. So sichert die Abteilung die Versorgung der Bevölkerung bei allen Notfällen und geplanten Eingriffen auf höchstem Niveau.
Es besteht die Zulassung zum D-Arzt-Verfahren und somit die Erlaubnis zur Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen. Die operativen Eingriffe sowohl bei Bauch- als auch bei unfallchirurgischen Eingriffen sind geprägt vom derzeitigen Wandel hin zur minimalinvasiven Chirurgie. Die Handlungsweise basiert auf studiengeprüften chirurgischen Behandlungsmethoden (evidence based medicine) bzw. den Richt- und Leitlinien der Fachgesellschaften. Die offene Chirurgie zeichnet sich durch neue,
moderne Operationstechniken aus, die vor allem durch blutsparendes Operieren, schichtgerechtes Präparieren und den Einsatz modernster Geräte geprägt sind. Dies gewährleistet ein optimales Operationsergebnis und schnelle Rekonvaleszenz des Patienten.

Allgemein- und Bauchchirurgie

Im Bereich der Allgemein- und Bauchchirurgie werden viele Eingriffe (z.B. Gallenblasen-
entfernung, Verwachsungslösung, Blinddarmentfernung, Leistenbruch) auch in der sog. Schlüssellochtechnik durchgeführt. Bei der Entfernung von gut- und bösartigen Schilddrüsenveränderungen steht das sog. Neuromonitoring zur Verfügung, um eine Verletzung der Stimmbandnerven zu vermeiden.
Im Bereich der onkologischen Chirurgie (bösartige Tumore) werden stadiengerechte Operationen sowohl im Bereich des Magens, des Dick- und Dünndarmes und anderen Regionen durchgeführt. Dies geschieht in enger Kooperation mit der internistischen Abteilung im Haus und evtl. erforderlichen Nachbehandlungszentren.
Speiseröhrenentfernungen bei bösartigen Tumoren, große Eingriffe an der Bauch-
speicheldrüse und Leberresektionen werden in enger Zusammenarbeit mit der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen angeboten. Nach einer evtl. Operation in diesem ausgewiesenen Bauchzentrum erfolgt die schnellstmögliche heimatnahe Rückverlegung und weitere Betreuung in Mainburg.

Gelenkspiegelungen und degenerative Erkrankungen

Im Bereich der Gelenkchirurgie können sehr viele Schäden mit der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) mit nur minimalem Trauma geheilt werden (z.B. Meniskusschäden, Kreuzbandersatzplastiken, Knorpelschäden, Schulterenge). Bei ausgewählten Erkrankungen werden auch Knorpel-Knochenverpflanzungen angeboten (z.B. Knie, Sprunggelenk).
Weiterhin werden Nervenengpasssyndrome am Handgelenk (Karpaltunnelsyndrom) und Ellbogengelenk (Tennis- und Golferellbogen) sowie verschiedene Arten von Umstellungsosteotomien am Fuß (z.B. Hallux valgus) und viele weitere orthopädische Krankheitsbilder differenziert angegangen.

Unfallchirurgie

Zur Versorgung von frischen Knochenbrüchen werden moderne winkelstabile Plattensysteme und Nagelsysteme vorgehalten, um eine schnelle Mobilität der Patienten, vielfach ohne Gipsbehandlung, zu ermöglichen. Spezielle Miniplatten zur Versorgung von Hand- und Fingerfrakturen ergänzen die Ausstattung der Abteilung.
Bestimmte Wirbelbrüche werden mit einer neuen minimalinvasiven Technik (Ballonkyphoplastie) versorgt, um die Patienten sofort schmerzfrei mobilisieren zu
können. Ergänzt wird dies durch die medikamentöse Behandlung der Osteoporose.
Die unfallchirurgische Versorgung reicht von der operativen als auch konservativen Behandlung von kindlichen Frakturen bis hin zur Alterstraumatologie (Brüche bei alten Patienten). Spezielle Operationssysteme für die verschiedenen Verletzungen werden
rund um die Uhr vorgehalten.

Endoprothetik



  Die steigende Zahl der degenerativen Gelenkerkrankungen sowie der Anstieg des Durchschnittsalters der Bevölkerung in
Verbindung mit den immer häufiger werdenden gelenknahen Frakturen führen zu dem
besonderen Schwerpunkt der Abteilung, der Implantation von künstlichen Gelenken.

Bei Arthrose oder posttraumatischen Fehlstellungen (z.B. Hüft-, Knie-, Schulter- oder Ellbogengelenk) werden nicht nur Ersteingriffe sondern auch Wechseloperationen mit höchstem Schwierigkeitsgrad durchgeführt. Dies geschieht sehr differenziert, entweder zementlos, zementiert oder kombiniert unter Einsatz hochwertiger Materialen (z.B. Keramik) und mittels Unterstützung eines Navigationssystems. Dadurch wird ein optimaler Sitz der Prothesen und damit eine langfristige Haltbarkeit erreicht. Der Chefarzt der Abteilung ist Referenz- und Ausbildungschirurg für dieses spezielle Verfahren.
Am Kniegelenk werden sowohl Schlittenprothesen (halber Gelenkersatz) als auch Oberflächenprothesen (ganzer Gelenkersatz) sowie achsgeführte Prothesen (bei extremen Fehlstellungen) und weitere Prothesenarten (z.B. Kniescheibengelenkersatz) eingesetzt.

Physikalische Therapie

Zur Sicherung des Operationsergebnisses werden die Patienten durch ausgebildete Physiotherapeuten und Krankengymnasten betreut. Selbstverständlich werden auch die konservativen Maßnahmen der Schulmedizin angewandt. Auf Grund der Größe des Krankenhauses besteht eine sehr individuelle und professionelle Betreuung in familiärer Atmosphäre. Bei Bedarf wird eine
stationäre Anschlussheilbehandlung oder eine geriatrische Rehabilitation organisiert,
um die häusliche Reintegration zu erzielen.


Dr. med.
Thomas Pausch
Chefarzt
Ärztlicher Direktor
Facharzt für Allgemeinchirurgie,
Orthopädie und Unfallchirurgie,
Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie,
Physikalische Therapie, D-Arzt

 

Dr. med.
Roland Collin
Oberarzt
Facharzt für
Allgemeinchirurgie


Dr. med.
Ivan Malinak
Oberarzt
Facharzt für
Allgemeinchirurgie

 

Dr. med.
Petko Spiridonow
Oberarzt
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie



Zulassung zum DA-Verfahren und Behandlung von Arbeitsunfällen

Zulassung für Kassen-Patienten