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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen
 


Zentrum für Endoprothetik der Abteilung Chirurgie

Um den steigenden Zahl der degenerativen Gelenkerkrankungen sowie der Anstieg des Durchschnittsalters der Bevölkerung in Verbindung mit den immer häufiger werdenden gelenknahen Frakturen gerecht zu werden, wurde das Zentrum für Endoprothetik
innerhalb der Allgemein-, Unfallchirurgischen und Orthopädischen Abteilung des Krankenhauses Mainburg gegründet. Bei Arthrose (Gelenkverschleiß), Brüchen und posttraumatischen Fehlstellungen (z. B. Hüft-, Knie-,  Schulter-, Ellenbogen und Oberes Sprunggelenk) werden künstliche Gelenke nicht nur als Ersteingriffe sondern auch Wechseloperationen mit höchstem Schwierigkeitsgrad durchgeführt.

Knieendoprothetik

In Deutschland werden am Kniegelenk jährlich ca. 120 000 Prothesen implantiert. Bekannt ist es, dass 70% der über 50-jährigen und 90% der über 70-jährigen symptomatische Arthrosezeichen haben. Die Kniearthrose-Beschwerden fangen zuerst mit leichtem Belastungsschmerz an und gehen über Schmerzen beim Treppengehen, Gelenksteife, Anlaufschmerz, zunehmende Bewegungseinschränkung mit X- oder O-Beinstellung, Nachtschmerz bis Mobilitätseinschränkung und Therapieresistenz mit deutlicher Lebensqualitätsminderung.

Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen uns bei den verschiedenen Formen der Kniegelenkarthrose zur Verfügung:

  • Bewegung (Fahrrad, Schwimmen)
  • orale Schmerzmedikamente
  • Gelenkeinspritzungen (Cortison, Hyaluronsäure)
  • Gelenkspiegelung mit Knorpelglättung
  • Knorpel-Knochen-Übertragung und Knorpel-Induktion über Chondro-tissue-s.g.Bioprothese
  • Beinachsenumstellung im Kniegelenk (X- oder O-Bein)
  • Halber Gelenkersatz (Schlitten), bzw. Kniescheibenprothese oder Avon-Prothese
  • Ganzer Gelenkersatz (Oberflächenersatzprothese) mit Navigationssystem
  • Gelenk und Bandersatz (Achsprothesen, bzw. s.g.gekoppelte Prothesen)

Die Notwendigkeit einer Operation und besonders der Implantation der entsprechenden Prothese werden mit jedem Patient bei dem bestehenden Leidensdruck und röntgenologisch nachgewiesenen ausgeprägten Kniegelenkarthrose-Korrelat individuell besprochen.
Die meist durchgeführten Operationen bei fortgeschrittener Kniegelenkarthrose sind die Implantationen der Oberflächenersatzprothese, die bei uns mit der Hilfe des Navigationssystems durchgeführt wird. Das Navigationssystem unterstützt den
Operateur bei der korrekten Platzierung  der Prothesenkomponenten und dadurch erreichen wir eine längere Haltbarkeit der Prothese. Nach der operativen Kniegelenksimplantation werden die Patienten bei uns ca. zwei Wochen stationär mit intensiver Krankengymnastik durch ausgebildete Physiotherapeuten betreut. Eine Anschlussheilbehandlung wird individuell organisiert. Bei uns wurden im vergangenen Jahr 130 Knieprothesen implantiert.

Hüftendoprothetik


Zementfreie Totalendoprothese am Hüftgelenk

  Bei der ausgeprägten Coxarthrose (Hüftgelenkverschleiß) werden ca. 200 000
Prothesen pro Jahr in Deutschland implantiert.
Für die Entstehung der Coxarthrose sind primäre (anlagebedingte) und sekundäre (erworbene) Ursachen  bekannt. Die primären Ursachen sind ca. 80 % der Fälle und durch Knorpeluntergang im Alter, hohes Lebensalter, angeborene Hüftdysplasie und anlagebedingte Fehlform bedingt. Die sekundären Ursachen sind ca. 20 % der Fälle und durch Unfälle, Blutkrankheit, Alkohol, Nierenerkrankungen, Entzündungen, Schuppenflechte und Durchblutungsstörung
bedingt. Folgende Beschwerden sind bei der Hüftarthrose typisch: Belastungsschmerz, morgendlicher Anlaufschmerz, abendlicher Ruheschmerz mit Schlafstörungen, Bewegungseinschränkung besonders bei Drehbewegungen, Einschränkung der Gehstrecke, Leistenschmerz, Ausstrahlungsschmerz ins Knie, Schonhinken, Verminderung der Lebensqualität und mögliche Beinverkürzung.


Die Diagnose wird mit Hilfe der Krankengeschichte (Anamnese), der klinischen Untersuchung und Röntgendiagnostik, eventuell auch Kernspintomografie (MRT) und Computertomografie (CT)  gestellt.
Nach der operativen Implantation einer Hüftprothese werden die Patienten für ca. zwei Wochen stationär beobachtet und physiotherapeutisch betreut. Eine Anschlussheilbehandlung wird individuell nach Wunsch  organisiert. Die weiteren Kontrollen bei uns werden nach sechs Wochen und nach einem Jahr postoperativ durchgeführt.
Bei uns werden zementierten und zementfreien Hüft-Prothesen je nach Knochenqualität  implantiert. Die Gleitpaarungen werden auch individuell nach den entsprechenden Kriterien bestimmt. Bei Lockerung von Hüftprothesen oder weiteren Problemen, z. B.
nach Verriegelungsnagelung von proximalen Oberschenkelfrakturen, benutzen wir hochspezielle Systeme für die spezifische Versorgung der Patienten. Im vergangenen
Jahr wurden bei uns im Krankenhaus Mainburg ca. 140 Hüftprothesen implantiert.


Hüft-Totalendoprothese-Komponente mit verschiedenen Gleitpaarungen



 

Bestandteile eines Navigationsgerätes...



Jeden ersten Montag des Monats um
17.00 Uhr finden bei uns im Krankenhaus Mainburg Patientenschulungen
statt.
Bei diesen Veranstaltungen informieren
wir die Patienten mit unseren Vorträgen
über die Problematik der Endoprothetik.
Das ist auch die beste Möglichkeit alle ihre Fragen zu beantworten!



Sprechstundentermine:
nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Montag 10 - 12 Uhr
Dr. Malinak (Allgemein)
Montag 13 - 16 Uhr
Dr. Pausch (BG, Allgemein)
Montag 17 - 18 Uhr
Dr. Pausch (Manager)
Dienstag 13 - 16 Uhr
Dr. Spiridonow (Schulter)
Mittwoch 10 - 12 Uhr
Dr. Pausch (Privat, Prothesen)
Donnerstag 10 - 12 Uhr
Dr. Pausch (BG)
Donnerstag 13 - 16 Uhr
Dr. Malinak (Struma, Bauch, Hernie, usw.)
Freitag 10 - 12 Uhr
Dr. Pausch (Privat, Prothesen)