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Die Forschung
Die Fortschritte der Wissenschaft - 500 Jahre Entdeckungen
1590:
Entwicklung der ersten zusammengesetzten Mikroskope in Italien und Holland.
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1674:
Der Holländer Antony Van Leeuwenhoek beschreibt zum ersten Mal Bakterien, ohne zu wissen, dass es sich um Bakterien handelt: Er nennt sie „animalculi" (winzig kleine Tierchen), kleine Insekten, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Er scheint ihre Fähigkeit, Infektionen zu verursachen, vorausgeahnt zu haben. |
1774:
Carl Wilhem Scheele entdeckt das Chlor, das einige Jahre später mit Wasser, bzw. einer Natronlösung vermischt wird (es handelt sich um das von Claude Berthollet entwickelte Natronhypochlorit - das sogenannte zur Desinfektion verwendete
„Eau de Javel" (Antoine Labarraque).
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1796:
Der Engländer Edward Jenner, entdeckt das Prinzip der Impfung, indem er Patienten mit dem Kuhpockenerreger (variola vaccina) (dieser Erreger ruft eine Krankheit hervor, die den Pocken zwar ähnelt, aber gutartig verläuft) impft. Von dem Begriff Vakzin (zur Pockenimpfung verwendeter Impfstoff) leitete sich später der Begriff Vakzination ab, die allgemeine Bezeichnung für Impfung.
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1847:
Der Ungar Ignac Semmelweis findet heraus, dass die angemessene
Körperhygiene
des Arztes, das heißt speziell das Händewaschen nach jeder Untersuchung, den Patienten vor Ansteckung bewahrt.
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1865:
Der Franzose Claude Bernard legt die grundlegenden Prinzipien der wissenschaftlichen Forschung fest.
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1867:
Der Engländer Joseph Lister führt die Antisepsis in die Chirurgie ein, d.h. die Desinfektion von Wunden mit jodhaltigen Mitteln. |
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1873:
Der Deutsche Robert Koch entdeckt den Tuberkulose Bazillus, der nach ihm benannt wird (Koch-Bazillus) |
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1879:
Der Franzose Louis Pasteur entdeckt das Wirkprinzip des Impfstoffes mit Hilfe abgeschwächter Erreger.
Weitere Informationen zu Louis Pasteur finden Sie hier. |
1928:
Der Engländer Alexander Fleming entwickelt das Penicillin, ein hochwirksames keimtötendes Mittel, das später als Antibiotikum verwendet wird.
1938:
René Dubos gewinnt aus einem der Erde stammenden Mikroorganismus das erste bekannte Antibiotikum.
Forschungseinrichtungen
Auf der ganzen Welt und besonders in Europa gibt es zalreiche Institutionen oder Einrichtungen, die sich der Erforschung von Gesundheitsproblemen oder der
Vorbeugung von Krankheiten widmen. Die Bekämpfung von Krankheiten erfolgt über die Erforschung ihrer Erscheinungsmechanismen, aber auch über das Verständnis von Gesundheitsproblemen sowie über die Kenntnisse über staatliche Sozialsysteme und über die Hygiene. Die meisten dieser Einrichtungen umfassen eine große Anzahl von Laboratorien, die sich mit zahlreichen Disziplinen befassen: In Frankreich gehören dazu das Institut Pasteur, das CNRS, das INSERM..., deren wichtigste Vertreter sie sind. Der Erfolg der Molekularbiologie und in der Hauptsache der der Genforschung lässt auf großartige Entdeckungen in nicht allzu ferner Zukunft hoffen und die Arbeit von
Tausenden von Forschern und deren Mitarbeitern deutet darauf hin, dass es weiterhin sehr wichtige und zahlreiche Entdeckungen geben wird, die dazu beitragen, die
modernen Menschheitsplagen erfolgreich zu bekämpfen
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Quelle: www.hygiene-educ.com
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